Bild: markus-spiske-221494-unsplash

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Anschluss an die Zukunft nicht verlieren…

Der Landtag hat die Landesregierung im April aufgefordert, die Gigabitstrategie des Landes weiterzuentwickeln. „Ganz Sachsen-Anhalt, besonders unsere ländlichen Regionen, benötigen breitbandige Auffahrten zur High-Speed-Autobahn. So schaffen wir das zukunftsfeste Sachsen-Anhalt“, sagte Sebastian Striegel, Sprecher für Digitales Leben der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

„Um dem wachsenden Breitbandbedarf Rechnung zu tragen, sind ausschließlich Glasfaseranschlüsse notwendig, die Gigabit und zukünftig noch höhere Kapazitäten transportieren können. Sie bildeten die Grundlage einer digitalen Versorgung als Daseinsvorsorge für Stadt und Land“, so Striegel.

„Zukünftig werden wir immer mehr Anwendungen vorfinden, die einen entsprechenden Datenbedarf nach sich ziehen. Es ist nicht schön, wenn ein Video ruckelt. Aber ein Datenruckeln bei Robotikanwendungen in Echtzeit wird teuer und gefährlich. Und bei dem Einsatz von Robotern in der Telemedizin ist gar noch Schlimmeres zu befürchten“, stellt Striegel die Situation dar.

Über die Gigabitstrategie hinaus kündigte Striegel an, dass die Sonderförderung des Bundes für den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier für einen beschleunigten Glasfaser- und 5G-Ausbau vor Ort genutzt wird. „Damit können wir den Grundstein für eine zukunftsfähige Entwicklung der Region zu legen. Wir sollten also nicht vordergründig an Straßenbau denken, sondern an Glasfaser. Wir glauben, dass die Zukunft dort auch von der Länge jetzt verlegter Glasfaserkabel abhängt“, so Striegel.

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